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| Begutachtung von Massivbau- und Mauerwerkskonstruktionen |
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Die Schäden im Massivbau sind vielfältig. Neben der mehr oder minder starken Beeinträchtigung der Benutzbarkeit, kann auch die Dauerhaftigkeit der Konstruktion herabgesetzt werden. Darüber hinaus ist aber sind aber auch Einbußen oder sogar der Verlust der Tragfähigkeit der Konstruktion oder des Bauteils möglich. Nimmt man alle Schadensfälle z.B. aus dem Betonbau und ordnet diese dem Hauptverursacher zu so entfallen ca. 15% auf Unterhaltungs- und Nutzungsfehler, ca. 35% auf Entwurfs- und Projektierungsmängel sowie ca. 50% auf Ausführungsfehler. Kombinationen sind untereinander möglich, da ein vollständigen Versagen i.d.R. immer durch die ungünstige Überlagerung mehrerer Fehler hervorgerufen wird.
In unserer Tätigkeit ist immer wieder zu klären, ob beunruhigenden Rißbildungen lediglich eine optische Beeinträchtigung, ggf. eine Minderung der Gebrauchstauglichkeit in Verbindungen mit einer Herabsetzung der Dauerhaftigkeit bewirken oder in Kürze sogar der Verlust der Standsicherheit zu erwarten ist. |
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| Ein aus einem Betongewölbe bestehender, erdüberdeckter Trinkwasserbehälter mußte auf seine Standsicherheit überprüft werden. Darüberhinaus war zu prüfen, welche Ursache die zahlreichen Rißbildungen im Behälterinneren hatte. Die Rißtiefe wurde dabei mit Hilfe eines Ultraschallgerätes ermittelt. |
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1998 wurde der nach 1968 teilabgebrochende und versiegelte Straßenbahntunnel von Treptow auf die Halbinsel Strahlau wiederentdeckt. Im Krieg war dieser als Bunker genutzt worden. Von unserem Büro wurde der Zustand der Tunnelkonstruktion geprüft. Hier kam erstmals die in England entwickelte Schildvortriebsarbeitsweise für den Tunnelbau von 1895 bis 1899 durch die AEG zum Einsatz. |
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Neben verschiedenartigen Bruchversagen kann es auch zum Stabilitätsverlust, zu Rißbildungen oder überdurchschnittlichen Verformungen kommen. Darüber hinaus können Fragen der Frostbeständigkeit der Dichtigkeit, der Feuerbeständigkeit, der Bewehungskorrosion und der Karbonatisierungstiefe eine Rolle spielen. Ebenfalls eine große, oftmals schadensträchtige Rolle spielen Zwängungsbeanspruchungen, welche sich aus dem unterschiedlichen Temperaturdehnungsverhalten sowie Quell-, Schwind- und Kriechmaßen von miteinander kombinierten Baustoffen ergeben und in der Regel zu Rißbildungen im Mauerwerk oder Betonkonstruktionen führen.
Untersuchungen an historischen Gebäuden erfordern eine genaue Kenntnis der ursprünglich angewendeten Herstellungsverfahren sowie der seinerzeit eingesetzten Baustoffe. Für die Beurteilung von Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktionen werden in unserem Büro die nachfolgend aufgeführten Methoden und Prüfverfahren eingesetzt : |
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| Ermittlung der Mauerwerks-festigkeit an einem Bohr-kern. |
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* Ermittlung der Festigkeit von Mauerwerkskonstruktion mittels Bohrkernprüfung |
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* Rißerfassung und Beobachtung, Setzen von Gipsmarken oder Rißweitenschablonen
* Prüfung der Karbonatisierungstiefe an Betonoberflächen
* Ermittlung von Bewehrungslage und Bewehrungsdurchmesser mit Hilfe entsprechender Gerätschaften.
* Bestimmung der Betonfestigkeit durch Vorortmethoden Schmidthammer] oder Entnahme von Bohrkernen |
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* Laufzeitmessungen zur Bestimmung Rissen und Strukturschäden, Laufzeitmessungen zur Abschätzung des Betonzustandes, Ultraschallprüfgerät BP5 nach System Steinkamp |
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* Feuchtemessungen und gerichtsfeste Bestimmung von Bauteil- und Baustoffeuchtegehalt mit Hilfe der CM- oder Darrmethode einschließlich Ermittlung der Randbedingungen [rel. Luftfeuchte und Temperatur] mit Hilfe der GANN Hydromette RTU 300
* Zustandsermittlung, Statische Vergleichsrechnungen, Standsicherheitsanalysen, Erarbeitung von Sanierungsvorschlägen
* Überwachung von Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. |
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